Am 19.10.2017 kam es zur nächsten Wunschtraumerfüllung für einen 13jährigen Jungen.

Einem 13jährigen Jungen, der seit seinem 4. Lebenstag dauerbeatmet aber hellwach ist, konnten wir seinen Wunschtraum erfüllen, einmal den Flugzeugen ganz nahe zu sein!

Wir konnten eine einmalige Führung und Fahrt zu allen Bereichen des Flughafen Frankfurt am Main ermöglichen und kamen GANZ GANZ nah an die großen Flieger!

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Wie kann man helfen?

365 Tage im Jahr Hilfe für bedürftige Kinder vor Ort - es ist einfach zu helfen, es braucht keine großen Organisationen, keine große Logistik - es braucht einfach Ideen und dass es jemand anpackt!

Nicht das Verlassen auf staatliche Hilfe hilft, sondern das Sehen von Mißständen und etwas dagegen tun, im Rahmen der Möglichkeiten!

Vor ein paar Wochen erreichte mich die Anfrage des Jungen über seine Intensivkinderkrankenschwester, ob wir diesen Wunsch erfüllen könnten. Angesichts der Sicherheitslage in Deutschland machte ich mir nicht all zuviel Hoffnungen, als ich eine Anfrage an den Airport Frankfurt verschickte.

Aber dann passierte für mich unglaubliches was ich gar nicht zu hoffen gewagt hätte. Schon einen Tag später erreichte uns ein Anruf vom Flughafen Frankfurt, dass so etwas selbstverständlich gerne möglich wäre, dass wir ein paar Terminvorschläge schicken sollen und dass der Flughafen gerne so etwas umsetzt. Dies konnte ich dem Jungen mitteilen, so dass mich wenige Tage später diese Email erreichte:


 

Also, der Termin war gesetzt, jetzt galt es noch einen Krankenwagen zu organisieren, was zum Glück recht einfach war, arbeite ich doch hauptberuflich bei den Maltesern in Aschaffenburg. Dann noch auf die schnelle zwei Kinderintensivkrankenschwestern "besorgt", die den Jungen, der ja dauerbeatmet ist und ständig abgesaugt werden muss, auf der Fahrt betreuen, den Termin mit dem Flughafen Frankfurt abgestimmt, geschaut dass ich noch einen Fahrer finde und selbst an dem Tag frei habe und schon konnte das Abenteuer starten!

Erschwert wurde die ganze Aktion an dem Tag noch durch eine stundenlange Sperrung der A3, so dass ich gar nicht wusste ob wir überhaupt zu dem Jungen gelangen! Aber irgendwie haben wir es geschafft pünktlich um 12.30 Uhr vor der Haustür zu stehen. Also  den Jungen auf unsere Trage gelagert, die Beatmungs- und Absauggeräte, sowie packweise Absaugkatheter etc. verladen und die Tour konnte starten.

Um 13.30 Uhr erreichten wir den Flughafen Frankfurt, wo schon eine Begleitperson auf uns wartete. Es war total toll zu erleben, dass jeder Bescheid wusste, wir konnten durch ein vorab bekannt gegebenes Zufahrttor in das Gelände einfahren und nach einem Sicherheitscheck wartete schon ein FollowMe-Bus, der auf unserer Tour über die Rollfelder unser Vorausfahrzeug war und die schönsten Aussichtspunkte wusste. Stundenlang erkundeten wir den Airport, fuhren nur wenige Meter an Flugzeugen vorbei, waren bei Starts nur wenige Meter neben den Maschinen und kamen letztlich in Bereiche, wo "normale" Besucher niemals hingelangen - beeindruckend!

Wir stellten das Auto immer so hin, dass der Junge bei geöffneter Schiebetür beste Sicht auf die Ereignisse hatte und konnten eigentlich nonstop in zwei leuchtende Kinderaugen blicken!

Danach besuchten wir mit dem Jungen noch das Terminal 2, den wir schiebend erkundeten - auch das ein ausdrücklicher Wunsch des Jungen! Und auch hier, egal wer Polizisten, Flughafenpersonal, Security überall nur freundliche, hilfsbereite Menschen!


Bevor Sie nachfolgend ein paar unserer Eindrücke miterleben können, möchte ich mich bedanken bei einigen Unterstützern dieses Tages:

- zuerst an Dich lieber M., dass Du uns ermöglicht hast, Dir diesen Tag zu ermöglichen, der auch für uns ein Geschenk war!

- dann an den Flughafen Frankfurt, dass alles so toll geklappt hat, dass Ihr uns das ermöglicht habt, an den netten Begleiter und an den netten FollowMe-Fahrer, denen man die Motivation und die Freude wirklich anmerken konnte und das ist wirklich so gemeint! Toll!

- dem Malteser Hilfsdienst in Aschaffenburg für das unkomplizierte Bereitstellen des Fahrzeugs

- Jürgen, dem Fahrer des Krankenwagens der irgendwie immer dabei ist und den beiden Kinderintensivkrankenschwestern Beate und .... (sorry, Namen vergesssen)

- Ich habe bestimmt wieder jemanden vergessen, nicht böse sein - ansonsten allen unseren Unterstützern, Spendern und Helfern die das alles erst möglich machen!

(Achso, Sie werden hier bewusst nur ein oder zwei Bilder des Jungen sehen und diese auch nur so, dass er nicht erkennbar ist, denn die Privatsphäre soll und muss gewahrt bleiben, deswegen die Flieger um zu zeigen wie nahe wir wirklich dran waren)


Wie man sieht - näher geht wirklich nicht !

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